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Green Living: Welche Pflanzen für Katzen giftig sind und wie wir trotzdem grün leben können

Wir Katzenbesitzer wissen, dass vor allem vor jungen Stubentigern kaum etwas sicher ist. Fast alles wird angestupst, ausprobiert, angekratzt oder angeknabbert. Katzen lieben es ihre Umgebung voll zu erkunden – mit Krallen, Nasen, Augen und Zähnen – denn eigentlich halten wir ja nur eine Mini-Version von Tigern zuhause. Dabei stehen bei Indoor-Cats natürlich vor allem Pflanzen hoch im Kurs. Das Grün, die Blätter, das Rascheln…fast unwiderstehlich ist so eine Palme für unsere Kitten! Die sprichwörtliche Neugier von Katzen hat es sogar in ein bekanntes englisches Sprichwort geschafft: „Curiosity killed the cat!“. Soll heißen – manchmal kann die Entdeckerfreude unserer liebsten Haustiere sogar gefährlich werden. Das gilt leider auch für unseren Dschungel daheim – denn viele Pflanzen sind giftig oder sogar tödlich für Katzen. Damit es gar nicht erst so weit kommt, haben wir von LucyBalu für alle unsere Katzenbesitzer (und solche, die es noch werden wollen) einen kurzen Guide über die beliebtesten Pflanzen in stylishen Haushalten verfasst. Welche davon eventuell gefährlich für unsere Samtpfoten sind, und welche tollen Alternativen es gibt, erklären wir jetzt.

Klingt erst mal einfach toll – ein kleiner Dschungel im eigenen Zuhause. Geschmackvoll abgestimmt auf Farben, Textilien und Möbel können wir uns fast nichts Cooleres vorstellen, als die eigenen vier Wände auch mit viel Grün zu stylen und besonders wohnlich zu machen. Stundenlang kann man sich hier in Trends und Neuerungen verlieren, und hippe kleine Labels bieten exotische Pflanzen zum nach-Hause- liefern an. Pflanzen verbessern das Raumklima, sind ein Hingucker und beruhigen so manchen gestressten Großstädter. Kein Wunder also, dass Zimmerpflanzen so viel mehr sind als bloße Lückenfüller.

Trendpflanzen  - welche sind für Katzen tabu?

Für Katzen sind Pflanzen mehr als bloße Deko oder Spielzeugersatz. Freigängerkatzen fressen regelmäßig Gras – dieses völlig natürliche Verhalten soll den Verdauungstrakt reinigen und ist allseits bekannt. Und natürlich bleibt es nicht beim Gras allein. Da wird vieles angebissen und ausprobiert. Katzen haben in freier Wildbahn nämlich eine hervorragende Nase für verträgliche und ungiftige Pflanzen. Wir Besitzer aber müssen wissen, dass Indoor-Katzen für sie giftige Pflanzen im eigenen Zuhause manchmal nicht erkennen können – zum Beispiel, weil es exotische Arten sind. Dann kann das völlig natürliche, instinktive Verhalten oft bei der falschen Palme landen. Eventuelle Langeweile und Reizarmut in der Wohnung verstärken den Drang noch – und so kann manche hippe Pflanze im Zuhause vielleicht fatal für unsere Katzen enden.


Leider sind einige der heute angesagten Trendpflanzen für unsere Katzen äußerst giftig. Dazu gehören beliebte Klassiker wie die Monstera, Orchideen, Efeutute oder der hübsche Bogenhanf. Auch Palmenarten wie Yucca- oder Stechpalmen und der Drachenbaum sind höchst unverträglich. Weniger giftig, aber immer noch gefährlich sind leider auch die Calla, die Dipladenia oder die Birkenfeige.

Liebhaber von Sukkulenten müssen jetzt ebenfalls stark sein – Aloe Vera, Kakteen oder Agaven können unseren Katzen schaden und sollten deshalb unzugänglich sein – bei Stubentigern mit Entdeckerfreude eine fast unmögliche Aufgabe.
Ebenso ist die Weihnachtszeit tricky – denn Christrosen, Mistelzweige und besonders der Weihnachtsstern sind für Katzen ein absolutes No Go.

Bei einigen Schnittblumen ist höchste Vorsicht geboten

Besonders aufregend ist für Katzen alles Neue – dazu gehören auch frische Schnittblumen. Katzen ohne Freigang sind auf Reize von außen angewiesen, so dass der Strauß Blumen sofort nach Ankunft inspiziert werden muss. Neue Gerüche und Farben lassen Katzenherzen höher schlagen und verführen zum anknabbern und reinbeißen. Hier ist von uns also ganz besondere Vorsicht geboten; denn Narzissen, Chrysanthemen, Tulpen oder Lilien sind leider teilweise tödlich giftig


Kein Grund zur Panik!

Wenn man diese Liste so liest, könnte man kurz verzweifeln – war es das schon mit unserem Traum vom Urban Jungle? Ganz klar - nein! Zuerst einmal - wenn Sie bisher mit einer an Pflanzen absolut uninteressierten Katze gelebt haben, müssen Sie die geliebte Philodendren oder Aloe nicht gleich entsorgen. Wichtig ist, aufmerksam zu sein, und zu wissen, dass es eben zu Vergiftungen kommen könnte.


Des Weiteren ist es entscheidend, Ihren Katzen Abwechslung und viel verschiedenes, wechselndes Spielzeug anzubieten. Auch die katzengerechte und abwechslungsreiche Gestaltung Ihrer Wohnung führt dazu, dass Ihr Stubentiger lieber an der Kletterwand als an der Palme hängt. Es gibt viele Möglichkeiten, auch reinen Wohnungskatzen mit hervorragendem Katzenzubehör ein absolut artgerechtes und spannendes Leben zu bieten. Wenn Sie dann noch ab und zu Dinge verändern und neue Reize einbringen, werden sie Ihre ehemals träge Couchkatze nicht wiedererkennen.
Sie haben eine Einzelkatze, und der ist trotz allem augenscheinlich langweilig? Vielleicht wäre dann eine Zweitkatze die beste Alternative.


In unserem zweiten Teil unserer Green Living Reihe werden wir euch erzählen, welche Pflanzen unbedenklich sind und wie Ihr euren Traum vom Urban Jungle gestalten könnt.

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