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AirTag als Tracker für Katzen

Die Katze ist verlaufen und kommt nicht zurück! Jeder Katzenbesitzer kennt das beklemmende Gefühl, das einsetzt, wenn der geliebte Vierbeiner nicht zur gewohnten Zeit Zuhause schnurrt, sondern fern bleibt. Wie lange wartet man auf eine verschwundene Katze? Und was tun, wenn der geliebte Stubentiger tatsächlich nicht von alleine zurück kommt? Die Sorge nach eben dieser Situation veranlasst viele Katzenbesitzer, sich nach technischen Hilfsmitteln umzusehen.

Katzentracker und der große Nachteil von GPS Trackern

Seit einigen Jahren gibt es sogenannte Katzentracker, die dabei helfen können eine verschwundene Katze wieder zu finden. Sucht man nach Katzentrackern, findet man vor allem GPS Tracker zur Positionsbestimmung von verlaufenen Vierbeinern. Bekannte Lösungen sind beispielsweise der GPS Tracker von Tractive oder der Curve von Vodaphone. Diese Lösungen haben allesamt einen entscheidenden Nachteil für Konsumenten: Sie funktionieren nur mit einem SIM-Karten-Abo, da der Service neben einer aktiven Satellitenverbindung zur Ortung noch eine Mobilfunkverbindung zur Übermittlung der GPS Daten an den Katzenhalter benötigt. Dadurch landen viele Nutzer von GPS Trackern in einer Abo-Falle und zahlen monatliche oder jährliche Beiträge, unabhängig davon, ob der Katzentracker genutzt wird oder nicht. 

Der AirTag als Alternative zum GPS Tracker für Katzen

Im April 2021 startete Apple den Verkauf eines neuen Produkts - dem AirTag. Dieses auf den ersten Blick unscheinbare Produkt bietet eine "Single Use Case" Lösung. "Verlieren kannst du jetzt vergessen." AirTag ist also ein Produkt zum Finden. Damit ist der AirTag über Nacht zu einem neuen Standard dafür geworden, Dinge wie den Schlüssel, das Portemonnaie oder den Rucksack im Blick zu behalten. Über die "Wo ist?" App können User nun neben dem eigenen iPhone auch ihre AirTags auf einer Karte anzeigen lassen. Die Übermittlung der Position des AirTags läuft über Bluetooth. Deswegen benötigt der AirTag keinen Mobilfunkvertrag und auch kein monatliches Abo. Ein Problem von Bluetooth ist in der Regel die geringe Reichweite von wenigen Metern. Genau das ist der Grund, weshalb Tracking-Anbieter in der Vergangenheit auf andere Technologien wie GPS gesetzt haben. Übrigens können AirTags durch die Ultrabreitband Technologie exakt lokalisieren, wenn die Entfernung unter 10m beträgt. Das kann oftmals ziemlich nützlich sein - zum Beispiel wenn sich eine Katze aus Angst in einem dunklen Loch versteckt hat.

Beim AirTag klappt die Ortung trotz der geringen Funkreichweite weltweit.Wie funktioniert das? Nun, nicht jedes Unternehmen heißt Apple und nicht jedes Unternehmen kann einen Großteil der Millionen iPhones und iPads nutzen, um verlorene AirTags zu orten und den jeweiligen Besitzer über den Standort aufzuklären. Das ist sozusagen die magische Zutat im Rezept des iPads, die kein Unternehmen der Welt kopieren kann. 

Katzentracker im Vergleich: AirTag vs. GPS Tracker

Wann ist ein AirTag als Katzentracker sinnvoll? Und in welchen Situationen ist ein GPS Katzentracker besser geeignet? Jedes Gerät hat seine Vor- und Nachteile. Und um es klar zu sagen: Weder der AirTag noch der GPS Katzentracker sind perfekt. Beide Produkte sind mit Einschränkungen behaftet und können nur eine Unterstützung bei der Suche nach einer vermissten Katze bieten. Daher empfehlen wir in jedem Fall, Ihre Katze mit Chip zu registrieren, beispielsweise bei Tasso e.V. Denn sollte Ihre Katze verloren gehen und die Such bleibt trotz technischer Hilfsmittel erfolglos, dann sind Sie auch in Zukunft auf die Unterstützung von Freunden, Bekannten und Nachbarn angewiesen. In vielen Fällen kann dann aber zumindest die letzte Positionsbestimmung ein entscheidender Anhaltspunkt für eine erfolgreiche Suche sein.

Wir von LucyBalu helfen bei der Kaufentscheidung und vergleichen die beiden Ansätze AirTag und GPS Tracker. Dabei verwenden wir stellvertretend den marktführenden GPS Tracker für Katzen von der Firma Tractive mit dem AirTag (Stand: 22.07.2021).

Für wen empfehlen wir einen GPS Katzentracker?

Speziell in ländlichen Gegenden, in denen ein gutes GPS Signal verfügbar ist und die Apple-Dichte vergleichsweise gering ist, wird die Ortung über GPS deutlich zuverlässiger sein. Wenn Ihnen zudem wichtig ist, zu sehen, wie sich Ihre Katze in ihrem Revier bewegtund welche Wegstrecke die Katze zurücklegt, der ist auf eine Bewegungshistorie angewiesen. Dieses Funktion bietet nur ein GPS Tracker. Zudem kann die Position der Katze mit anderen Familienangehörigen und Freunden geteilt werden. Beim AirTag ist dies nicht ohne weiteres möglich. Andere Features wir ein Aktivitätsmonitoring oder ein "Virtual Fence" (also ein virtueller Zaun, der ein Warnsignal ermöglicht, wenn die Katze den Zaun übertritt) betrachten wir eher als Spielerei und sind für Hunde nützlicher als für Katzen.

Was sind die großen Nachteile eines GPS Trackers für Katzen?

Aus einer selbst durchgeführten Studie wissen wir: Das kostenpflichtige Abo, welches für den Betrieb eines GPS Trackers erforderlich ist, führt zu großer Frustration bei den Konsumenten. Ein GPS Tracker wirkt somit beim Kauf günstig - die wahren Kosten sieht man erst auf den zweiten Blick. Es muss einem somit bewusst sein, dass der Kauf eines GPS Katzentrackers mit Folgekosten von 50 bis 120 Euro pro Jahrverbunden ist - je nachdem wie lange welche Laufzeit und Zahlweise vereinbart wird. Mit dem aktuellen Stand der Technik sind GPS Tracker zudem nach wie vor recht groß und schwer. Für mittelgroße und große Hunde ist das kein Problem, aber für filigrane Katzen ist ein GPS Tracker damit oft unangenehm. Deswegen nehmen Katzenbesitzer den Tracker ab, sobald die Katze Zuhause ist. Wenn aber die Katze selbst entscheidet (z.B. über eine Katzenklappe), wann sie das Haus verlässt, müsste sie den großen Tracker dauerhaft tragen. Zudem verbraucht der GPS Tracker viel Energie, weswegen die Batterie alle paar Tage geladen werden muss. Über eine Ersatzbatterie kann man zwar sicherstellen, dass der Tracker dauerhaft geladen ist. Aber viele Katzenbesitzer empfinden es auf Dauer für unangenehm, ständig Batterien aufladen zu müssen. 

Für wen empfehlen wir einen AirTag als Katzentracker?

Der AirTag ist ein kostengünstiger Katzentracker ohne versteckte Folgekosten. Er ist spritzwasser-, wasser- und staubdicht. Dabei hat er genau eine Funktion: Das Finden erleichtern. Und genau darauf kommt es an, wenn die Katze verschwunden ist. Wer auf Spielereien wie Heatmaps, Bewegungsprofile oder virtuelle Zäune verzichten kann, der bekommt mit dem AirTag eine funktionstüchtige Unterstützung bei der Suche einer verschwundenen Katze. Man muss sich für ein Jahr keine Sorgen machen, dass die Batterie leer sein könnte. Und der AirTag ist so leicht und kompakt, dass er mit einem Katzenhalsband komfortabel getragen werden kann (Anmerkung: Wir empfehlen das Katzenhalsband für AirTags nicht für Katzen unter 3kg). Im urbanen Wohnraum funktioniert das GPS Signal oft nicht zuverlässig. Dagegen kann der AirTag im Stadtraum seine Stärke voll ausspielen. Hier bewegen sich täglich viele Menschen mit mobilen Endgeräten wie dem iPhone, der iWatch oder einem iPad. Eine mit einem AirTag vorbeilaufende Katze kann somit in einer urbanen Umgebung in regelmäßigen Abständen getrackt werden. Und das nach Möglichkeit auch, wenn sich die Katze vor Schreck verkrochen hat oder in einen Keller eingesperrt wurde. Hier würde ein GPS Tracker regelmäßig versagen.

Was sind die Nachteile des AirTags als Katzentracker?

Der größte Nachteil am AirTag ist das Spiegelbild seiner größten Stärke. Der AirTag bietet keine aktive Ortung der Katze. Dadurch kann der AirTag so kompakt sein und verbraucht so wenig Energie. Eine sekundengenaue Ortung der Katze scheidet somit aber aus. Für das Finden einer verloren gegangenen Katze kann aber bereits die letzte Positionsbestimmung ein großer Vorteil sein - und definitiv besser als gar keine Information zu besitzen. Ähnlich wie bei einem Lawinenpiepser bietet der AirTag dafür eine Möglichkeit zur exakten Lokalisierung der Katze, sobald der Suchradius eingegrenzt wurde. Ursprünglich wurde der AirTag für das Finden von Gegenständen konzipiert. Die Entwicklung des Produkts ist noch lange nicht abgeschlossen, weshalb sich gewisse Funktionen noch ändern können und werden. Manche Funktionen sind gerade im Zusammenhang mit Haustieren nicht sinnvoll. So spielt der AirTag beispielsweise einen Ton ab, wenn er eine bestimmte Zeit lang von der Person getrennt ist, die es registriert hat. Ziel ist es, Menschen in der Nähe auf sich aufmerksam zu machen. Katzen können durch den plötzlich auftretenden Ton einen Schreck bekommen. Daher empfehlen wir, die Katze langsam an den AirTag zu gewöhnen und auch das Abspielen des Tons zu proben.

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