Suchen

Über LucyBalu

Unsere Kooperationen

Unser Konzept

Nachhaltiger Ansatz

Tierschutz

Inspirationen

Eine der Katzenrassen, die wirklich jeder kennt, ist die Britisch Kurzhaar. Wenn einige von Euch jetzt die Stirn runzeln und sagen – nein, ich nicht…dann nennen wir sie kurz bei ihrem „alten“ (und nicht richtigen) Namen: Kartäuser-Katze. Das sollte gerade bei Kindern aus den 70er Jahren jetzt zu einem klaren Ahhhhh führen😊 
Die Britisch Kurzhaar in der Farbe Blau wurde nämlich umgangssprachlich jahrelang so genannt. Allerdings ist das irreführend – die Kartäuserkatze ist eine eigene Rasse, die zwar ähnlich aber eben nicht gleich aussieht. 
BKH, wie sich die hübschen Fellknäuel abkürzen, sind nicht nur bekannt – sie sind auch zu Recht äußerst beliebt. Denn ihr Charakter passt genau zu ihrem Aussehen. Die gemütlich und flauschig scheinenden Katzen sind nette und verschmuste Miezen, die äußerst zugewandt auf Menschen zugehen und gleichzeitig verspielt sind. Darüber hinaus eignen sie sich für Familien, da sie gut auf Kinder reagieren und vom Wesen her ausgeglichen und ruhig sind. Eine perfekte Katze also…Aber von Anfang! 

Britisch Kurzhaar – der Ursprung der Rasse

DieBritish Shorthair kommt, wie man es vom Namen bereits erahnt, aus Großbritannien. Dabei liegt ihr Ursprung dort bereits über 2000 Jahre zurück, denn damals brachten Römer Katzen nach Großbritannien. Es war jedoch ein weiter weg vom römischen Mitbringsel zu einer eigenen Rasse - erst 1960 wurde die Britisch Kurzhaar als Rasse anerkannt. 
Während der beiden Weltkriege ging die Zahl der Britisch Kurzhaar so weit zurück, dass sie vom Aussterben bedroht war. Deshalb wurden andere Rassen, wie zum Beispiel die Perserkatze eingekreuzt, um den Bestand der Britisch Kurzhaar zu sichern. Dies sieht man den Katzen, beziehungsweise ihrem gedrungenen Körperbau bis heute noch an. 

bkh aussehen

Aussehen und Charakter der BKH 

Das kurze, dichte und leicht zu pflegende Fell der British Kurzhaar, ihr kurzer, runder Kopf und die großen, runden Augen erinnern stark an einen lebendigen Teddybär. Sie ist sozusagen das Katze gewordene Kindchenschema. Auch dies macht sie mittlerweile zu einer der beliebtesten Katzenrassen. Direkt gesagt ist eigentlich alles an den Miezen rund – und wir lieben es! 
Die Briten werden eher groß, Kater erreichen ausgewachsen ein Gewicht von bis zu sieben Kilo, und die Katzen immerhin noch fünf. Wie bei allen großen Rassen üblich, wachsen sie eher langsam und gelten erst mit drei bis vier Jahren als wirklich ausgewachsen. Was natürlich auch bedeutet, dass ihre verspielte Phase tendenziell eher länger dauert. Die bekannteste Farbe bei den Britisch Kurzhaar ist das berühmte Blau. Es gibt aber inzwischen natürlich auch alle möglichen anderen Farben und Tabby-Muster. Bei einheitlicher Färbung sollen die Tiere übrigens komplett so eingefärbt sein – sprich eine Blaue BKH ist wirklich von der Nasenspitze bis zum Schwanz durchgehend blau. 

Ihr Charakter ist – allgemein gesprochen – wunderbar. Wie wir alle wissen, sind Katzen extreme Individualisten, trotzdem können wir ausgehend von jahrzehntelander Zuchterfahrung manche Charaktereigenschaften ziemlich sicher zuordnen. Was heißt das bei unseren beliebten BKHs? 

Die Britisch Kurzhaar gilt im Allgemeinen als gemütlich, manchmal zurückhaltend, anhänglich, schmusig und sehr liebenswert. Sie passt in Familien mit Kindern, aber auch zu Senioren. Die Katzen haben keinen allzu großen Bewegungsdrang, und eigenen sich damit für die Wohnungshaltung – solange man ihrem natürlich trotzdem ausgeprägten Bewegungs- und Spieldrang gerecht wird. 
Besonders ist nämlich, dass die Fellknäuel extrem gerne spielen. Vor allem die weibliche Britisch Kurzhaar gilt als sehr einfach zu begeistern. HIER findet Ihr mögliche Spielsachen für Eure Katze. Auch das ist für eine Wohnungskatze eine sehr gute Voraussetzung – denn wenn wir als Besitzer den Bedürfnissen der Katzen einfach entgegen kommen können, sind happy Cats das Ergebnis. Ganz wichtig: wenn die Britin bei Euch ausschließlich in der Wohnung leben soll, bitte haltet sie unbedingt zu zweit – denn die BKH ist sehr sozial und ungern ganz alleine. Und achtet natürlich unbedingt darauf, dass den Bedürfnissen nach Ruhen, Spielen, Entdecken, Kratzen und Beobachten genüge getan wird. Einige Vorschläge dazu, wie das aussieht, findet man HIER.
Fremden gegenüber ist die Britisch Kurzhaar meist nicht besonders aufgeschlossen, anderen Tieren gegenüber jedoch schon. Wichtig ist eine gute Sozialisierung und im Falle eine gute gemachte Zusammenführung.
Zusätzlich sind diese Tiere (ganz ihrem Ruf als Briten folgend) eher ruhige Katzen, welche nicht viel miaut. Sollte sie plötzlich sehr gesprächig sein, bedeutet das oft, dass irgendetwas nicht stimmt. 

BKH Kitten

Gesundheit und Pflege der Britisch Kurzhaar 

Für eine Rassekatze ist die BKH ziemlich robust, Qualzuchtmerkmale sucht man hier Gott sei Dank vergeblich. Allerdings haben alle Rassekatzen das eine oder andere öfter vorkommende genetisch bedingte  Zipperlein. Auch die schöne Britin ist davon leider nicht ausgenommen. Generell ist keine Katze vor Erkrankungen sicher, bei Rassekatzen treten diese aufgrund des künstlich verkleinerten Genpools aber leider gehäuft auf. Für die Britisch Kurzhaar bedeutet das: ihr kräftiger Körperbau belastet manchmal die Knochen und Gelenke. Hier gilt es, ein gesundes Gewicht lebenslang zu halten und entsprechend nicht zu viel zu füttern. Leider tauchen auch Herzerkrankungen wie diehypertrophe Kardiomyopathie (HCM) sowie Hämophilie B, eine Blutkrankheit, gehäuft bei Britisch Kurzhaar Katzen auf. Hier kann man nichts weiter tun, als regelmäßig zum Tierarzt zu gehen und bei einer eventuellen Diagnose in dieser Richtung die entsprechenden Schritte, sprich Medikation, einzuleiten. 
Auch das Kürzel PKD sorgt in Kennerkreisen für Aufruhr. Erbliche Nierenzysten oder die Polycystic Kidney Disease treten bei Britisch Kurzhaar Katzen vermehrt auf. Auch Perserkatzen leiden darunter – und wie wir uns erinnern, sind die Rassen eng verbunden. Die Symptome zeigen sich erst im späten Lebensalter, weshalb betroffene Tiere die Krankheit lange Zeit unbemerkt weitergeben könnten. Da es sich um eine Erbkrankheit handelt, sollten potenzielle Zuchtkatzen im Vorfeld auf diese Erkrankung hin untersucht werden. 
Ihr Fell lässt sich sehr leicht pflegen, und wie viele Katzen genießen die meisten BKHs diese besondere Schmuseeinheit sehr – näheres findet Ihr in unserem Artikel zur Cat Wellness (HIER). 

Insgesamt können wir von LucyBalu nur sagen – wir verstehen zutiefst warum die Britisch Kurzhaar eine der beliebtesten Katzenrassen ist – und warum man von ihnen nie genug bekommen kann. 

 

In unserem Shop suchen

Liquid error: Could not find asset snippets/bc_banner.liquid