Suchen

Über LucyBalu

Unsere Kooperationen

Unser Konzept

Nachhaltiger Ansatz

Tierschutz

Inspirationen

Umziehen sollte doch Spaß machen, möchte man meinen. Denn meistens ziehen wir ja freiwillig um; in eine neue Wohnung die uns besser gefällt, die uns mehr liegt oder die uns aufregende und neue Ufer verspricht. Trotz aller positiven Umstände, die das Umziehen also mit sich bringen kann, hat es aber einen denkbar schlechten Ruf. Warum? Nun ja…dass der Umzugstag selber unfassbar stressig und packen mühsam ist, und wir außerdem alle viel zu viel Zeug gehortet haben, ist leider die Kehrseite der Medaille. Vor allem für uns Katzenbesitzer ist Umziehen oft der blanke Graus. Gelten unsere Stubentiger doch (zu Recht) als sehr bezogen auf ihr gewohntes Umfeld, ja, als geradezu territorial. Wer von euch schon einmal mit seinen Katzen diesen Schritt vollzogen hat, weiß – meist sind die Kitten schon Tage oder Wochen vor dem eigentlichen Umzugstag ziemlich von der Rolle. Wenn auch anfangs noch Kisten interessant sind und alles neugierig begutachtet wird – spätestens wenn der Ortswechsel vollzogen wird, haben unsere Katzen Stress.

Umzug mit Haustier - Probleme mit dem Vermieter vermeiden und die Katze glücklich machen

Wir gehen nicht davon aus, dass irgendjemand einfach mal so umzieht, sondern sich vorab viele Gedanken zum wohin, warum, wann und wie macht. Das gilt natürlich ganz besonders für die Besitzer von Haustieren. Außer man zieht in sein eigenes Reich ein, heißt es nämlich bei vielen Vermietern – Haustiere nicht erwünscht. Gott sei Dank ist die Rechtsprechung in vielen Fällen auf der Seite von uns Tierliebhabern! Allerdings sollte man nach wie vor gut überlegen, ob man gegen den Willen des Vermieters mit Tier einziehen wird. Denn das kann auf Dauer zu sehr unschönen und auch anstrengenden Szenen führen. Idealer wäre immer, ein neues Zuhause mit Herz für Tiere zu finden. Ganz wichtig ist es ebenfalls, sich vorher zu überlegen, ob das neue Domizil auch die Ansprüche unserer Stubentiger erfüllt. Soll heißen: ein Freigänger, der parktisch nur zum Essen und kuscheln heimkommt, wird in einer Wohnungshaltung ohne Balkon nicht glücklich. Natürlich kann man nicht immer die Bedürfnisse der Katzen über die Notwendigkeiten des eigenen Lebens stellen – aber man sollte wirklich versuchen auch die Lebensqualität der Samtpfoten zu einem wichtigen Entscheidungsfaktor zu machen. Wenn man die perfekte Wohnung oder das ideale Haus dann gefunden ist, steht man jedoch wieder vor der Frage – wie sag ichs meiner Katze? Denn die ist, wie schon erwähnt, kein Fan von Veränderungen.

Umzug mit Katze – Horror?

Ist ein Umzug mit Katzen also automatisch der Horror? Nein…und ein klitzekleines bisschen Ja. Die schlechte Nachricht zuerst: aus Sicht der Tiere ist umziehen einfach Mist. Egal ob die neue Wohnung DER perfekte Katzenort ist – ein Umzug bedeutet Ortswechsel und diesen mögen Katzen generell nicht. Klar gibt es auch hier Individualisten, die Veränderungen super wegstecken, aber im Großen und Ganzen ist es für unsere Stubentiger äußerst stressig, sich mit der neuen Situation anzufreunden. Die gute Nachricht: trotzdem können wir als Besitzer durchaus einiges dafür tun, dass der Umzug und auch besonders die Ankunft im neuen Zuhause alles andere als schrecklich sein müssen. Hier gilt – Organisation und Umsicht sind alles. Wir helfen euch dabei, den Überblick zu behalten.

Vor dem großen Tag

Je nachdem wie eure Katzen charakterlich sind, solltet ihr auf sie auch eingehen. Der draufgängerische Kater mit hohem Selbstbewusstsein kann in manchen Fällen vielleicht souveräner reagieren, als die Kätzin aus dem Tierschutz, die die ersten Monate eh nur schüchtern unter eurem Bett saß. Geht auf eure Stubentiger also genau ein. Soll heißen: wenn gepackt wird, sollte man auf eine ruhige und entspannte Grundstimmung Wert legen. Vielleicht fängt man früh damit an, Sachen auszuräumen, und gibt den Katzen somit Zeit, die Veränderung als sanft zu erleben. Besonders wichtig sind gerade zu dieser Zeit besonders viele Kuscheleinheiten, Spielstunden und Leckerlies. Unabdingbar ist auch, dass wir als Besitzer Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und an den normalen Abläufen so wenig wie möglich ändern – so sollten vor dem Umzugstag Fressnapf, Katzenklo und auch Klettermöbel wenn möglich nicht groß bewegt werden. Alternativ dazu kann man auch einige Tage vor dem Umzug – falls möglich – einen Raum in der Wohnung für die Katze „herrichten“. Hier ist dann nur Raum für sie, alles andere ist bereits ausgeräumt beziehungsweise wird erst umgeräumt wenn die Katze ausgezogen ist. Ideal dafür ist für oft das Bad. Achtet bitte darauf, eure Routinen wie Fütterungszeiten einigermaßen genau einzuhalten – alles was unseren Lieblingen Struktur gibt, sollten wir ihnen bieten. Uns ist aber auch klar – manchmal kann man keinen eigenen Raum für die Katze reservieren. Gerade in kleinen Wohnungen fehlt einfach die Möglichkeit. Dann solltet ihr einfach umsichtig und mit Ruhe vorgehen.

Die perfekte Lösung ist natürlich, wenn eure Katzen für einige Tage Urlaub machen können. Ihr habt Katzensitter oder eine Tierpension, die eure Lieblinge bereits kennen? Dann ist es das allerbeste, sie in den Tagen um den Umzug dorthin zu bringen. Hier finden sie Ruhe und können dann – sobald ihr angekommen seid – ihr neues Daheim direkt kennenlernen.

Vorsicht bei Freigängerkatzen

Alle Katzen reagieren auf Veränderung – wie schon gesagt mal mehr und mal weniger. Um kein Risiko einzugehen, ist es sehr wichtig, Freigänger kurz vor dem Umzug nicht mehr hinaus zu lassen. Die Unruhe in ihrem so vertrauten Zuhause könnte dazu führen, dass die Schmuser für einige Tage nicht mehr heimkommen – um im schlimmsten Fall dann vor fremden Menschen in der Wohnung zu stehen. Deshalb gilt es hier, ganz besonders umsichtig zu sein! Wir von LucyBalu möchten Euch hier nochmal daran erinnern – denkt dran, Eure Freigänger zu chippen und zu registrieren, und wenn möglich mit einem Tracker auszustatten – mehr dazu findet Ihr HIER.

Moving Day oder: Organisation ist alles

Solange die Packerei auch dauert - irgendwann ist der große Tag dann da. Jetzt ist es wichtig, dass ihr gut organisiert und strukturiert vorgeht. In der neuen Wohnung könnte dazu-sofern möglich- schon zu Beginn des Tages ein Raum soweit stehen, dass Eure Samtpfoten hier gleich zu Beginn in Ruhe ankommen und übernachten können. Am besten packt ihr dafür explizit alle Katzendinge zuerst aus und stellt sie in diesen Ruheraum. Wichtig: dieser sollte wenn möglich den gesamten Umzugstag nicht nochmal geöffnet und betreten werden - beziehungsweise nur wenn sichergestellt ist, dass die Katze daraus nicht entwischen kann! Alternativ dazu könnt ihr eure Samtpfoten aber auch als letztes holen.

Merke: die Katze bleibt dort, wo am meisten Ruhe herrscht. Ein No Go: sie mitten am Tag ins Kistenchaos setzen – das macht Stress und führt definitiv zu verschreckten Tieren!

 

„Alte“ Muster sollten übrigens in den neuen Räumen übernommen werden – wenn der Futterplatz immer in der Küche war, sollte er das in der neuen Wohnung auch sein. Achtung: die Versuchung, gerade jetzt alle alten Katzenmöbel auszutauschen ist sicher groß. Besonders wenn ihr endlich die besondere Kletterwand mit eurer stylishen Einrichtung in Einklang bringen wollt, ist ein Umzug natürlich ideal, um ein für allemal Neues einziehen zu lassen. Achtet dabei aber unbedingt darauf, dass zum Beispiel eine Kuschelmöglichkeit, eine Lieblingsdecke oder ein besonderes Spielzeug auch nach dem Wechsel für die Tiere zur Verfügung steht. Der alte Geruch aus dem ehemaligen Zuhause sollte nicht komplett verschwinden. Es gilt: solange die Katzen etwas finden, das sie damit in Verbindung bringen können, fällt ihnen der Umzug deutlich leichter. Inspirationen für eine aufregende neue Katzeneinrichtung erhaltet ihr HIER. Unser Tipp: solange die Kletter-, Kratz- und Schlafmöglichkeiten aufregend und spielfördernd angeordnet sind, und die Katze zum Beispiel ihre gewohnte Kuscheldecke auf ihrem vertrauten Bett findet, fällt die Ankunft ganz schnell leichter!

Was du noch beachten solltest?

Außer Planung, Ruhe, eigenen Räumen, gewohnten Abläufen einhalten und ganz viel Liebe könnt ihr natürlich auch noch weitere Hilfsmittel einsetzen, um eure Katzen mit dem Umzug nicht zu überfordern. Viele Tierärzte setzen auf alternative Mittel wie Bachblüten oder Homöopathie.

Unser Gründer, Sebastian, musste vor einigen Jahren mit seinen zwei Katzen selbst umziehen. Trotz aller Anstrengungen kam die Kätzin Scampi aber überhaupt nicht mit ihrer neuen Umgebung zurecht. Weder mit ihr auf der Couch zu schlafen noch sie ins Bett zu holen half – sie weinte ganze Nächte durch und litt sichtlich. Mehrere Tage lang fraß sie nicht und traute sich kaum auf ihre Toilette. Sie war (und ist bis heute) einfach eine sehr schüchterne und schnell zu beunruhigende kleine Katze. Gott sei Dank konnte Sebastians damalige Freundin (und Tierärztin) Abhilfe schaffen. Mit einem homöopathischen Produkt vergingen das Weinen und auch die Trauer über den Umzug innerhalb zweier Tage. Beim nächsten Umzug erhielt Scampi schon im Vorfeld Bachblüten und auch Globuli – dieses Mal war sie dann zwar etwas unruhig, aber zeigte keinerlei Zeichen mehr von wirklichem Stress.

Anderen Katzen helfen Pheromonsprays oder sie können dank Katzenminze entspannen. Befragt im Vorfeld jedenfalls euren Tierarzt, wenn ihr vermutet, dass eure Stubentiger den Umzug vielleicht nicht gut vertragen könnten.

Gott sei Dank – geschafft!

Nach all den Mühen, der Schlepperei und auch der Anspannung darf man sich in den neuen vier Wänden dann endlich wohl fühlen! Das gilt natürlich auch für eure Katzen. Erlaubt ihnen das ausgiebige Erkunden, das Kennenlernen und das Entdecken ihres neuen Zuhauses. Bei Katzen kann der Prozess der Eingewöhnung auch mal einige Wochen dauern – habt Geduld und beschäftigt euch viel mit ihnen.

Für Freigänger gilt: vier bis acht Wochen sollten sie jedenfalls drinnen bleiben. Das kommt natürlich wieder ganz auf Eure Katzen an – aber hier gilt, mehr ist mehr. Erst wenn eure Samtpfoten wirklich eingewöhnt sind, könnt ihr sie guten Gewissens wieder hinaus lassen. Auch hier gibt es Möglichkeiten sie zu unterstützen: lasst die Wilden erst mal nicht alleine hinaus, oder legt ihnen – falls sie das gewöhnt sind – eine Leine an. Damit könnt ihr zusammen mit ihnen die ersten Schritte im neuen Garten unternehmen. Und – Tracker nicht vergessen!

Man sieht schon – Umzug mit Stubentigern ist alles andere als ein Spaziergang. Aber mit ein wenig Planung und viel Feingefühl kommen auch eure Katzen im neuen Zuhause sicher und glücklich an.

In unserem Shop suchen