Der Kanton Zürich empfiehlt pflanzliches Katzenstreu

Im September 2026 hat das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) des Kantons Zürich Katzenhalterinnen und Katzenhalter aufgerufen, auf Katzenstreu aus Pflanzenfasern umzusteigen. Hier liest du, was hinter der Empfehlung steckt, wie du gebrauchtes Streu in der Schweiz richtig entsorgst und wie der Wechsel klappt.
- 9'000 Tonnen Schlacke pro Jahr aus mineralischem Streu im Kanton Zürich
- Pflanzliches Streu verbrennt in der Kehrichtverbrennung fast vollständig
- TOFU ist pflanzlich – aus Erbsen- und Sojafasern und Mais
Warum empfiehlt der Kanton Zürich pflanzliches Katzenstreu?
Gebrauchtes Katzenstreu landet in der Schweiz im Hauskehricht und wird in der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) verbrannt. Mineralisches Streu wie Bentonit oder Silikat brennt dort nicht. Es bleibt als Schlacke zurück, die auf Deponien gelagert werden muss, und der Deponieraum wird knapp. Laut AWEL stammen bis zu 10 % der Schlacke aus Zürcher KVAs von mineralischem Katzenstreu.
Streu aus Pflanzenfasern verbrennt in der KVA dagegen fast vollständig. Dabei entsteht Energie für Fernwärme und Strom, und es fällt kaum Schlacke an.
„Das AWEL empfiehlt deshalb, Katzenstreu aus Pflanzenfasern zu verwenden. Damit lässt sich die Menge an Schlacke reduzieren und wertvoller Deponieraum sparen.“ – AWEL, Kanton Zürich, Medienmitteilung vom 14.09.2026
Gilt die Empfehlung nur für Zürich?
Nein. Auch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) rät schweizweit zu Katzenstreu aus organischem Material. Fast jeder dritte Schweizer Haushalt hat eine Katze, entsprechend viel Streu kommt zusammen. Wer auf pflanzliches Streu umsteigt, reduziert die Schlacke aus dem eigenen Kehricht.
„Katzenstreu aus organischem Material ist den anderen Arten vorzuziehen.“ – Bundesamt für Umwelt BAFU
Was passiert mit Katzenstreu in der Kehrichtverbrennung?
Der Kehrichtsack kommt in die KVA und wird verbrannt. Was dann übrig bleibt, hängt vom Streu ab.
Wie entsorge ich Katzenstreu in der Schweiz richtig?
Für jedes gebrauchte Katzenstreu gilt in der Schweiz dasselbe, auch für pflanzliches wie TOFU:
TOFU, Bentonit und Silikat im Vergleich
So schneiden die drei Streuarten ab, die in den meisten Schweizer Katzenklos liegen.



*Bei der Verbrennung in der KVA, laut Kanton Zürich (14.09.2026). Vergleich nach typischen Eigenschaften der Streuarten; einzelne Produkte können abweichen.
Wie stelle ich meine Katze auf pflanzliches Streu um?
Auch das AWEL rät, das neue Streu schrittweise unter das alte zu mischen. Junge Katzen gewöhnen sich meist schnell um, ältere brauchen etwas mehr Zeit. Starte mit etwa einem Viertel TOFU und erhöhe den Anteil bei jedem Wechsel, bis nur noch TOFU im Klo ist. Bleib bei einer Mischung, wenn deine Katze zögert.
Gebrauchtes Streu und die Mischung aus altem und neuem Streu gehören dabei immer in den Hauskehricht.

Pflanzliches Katzenstreu: TOFU
TOFU besteht aus Erbsen- und Sojafasern, Maisstärke, Maismehl und Guarkernmehl. Starte mit dem Probierbeutel. Für eine Katze passt danach das Abo mit 4 Beuteln alle 2 Monate.
Was Katzenmenschen über TOFU sagen
„Überhaupt kein Staub, wirklich super. Katzen haben ein paar Tage gebraucht bis sie es angenommen haben, aber jetzt kein Problem mehr. Bleibt so gut wie kaum an den Pfoten hängen.“
„Nach 30 Jahren mit Katzen hat mich dieses Streu im Bett und einfach überall irgendwann doch extrem genervt … […] bin wirklich positiv überrascht von sofortiger Akzeptanz, Saugkraft und Geruchsbindung. […] Tierarzthelferin (ich) und Katze sind happy.“
„Staubt so gut wie gar nicht. Meine 6 Kater haben es vom ersten Tag an problemlos angenommen. […] Riecht auch nach Wochen im Kistchen noch angenehm, klumpt super.“
Häufige Fragen zu pflanzlichem Katzenstreu in der Schweiz
Was empfiehlt der Kanton Zürich bei Katzenstreu?
Das AWEL des Kantons Zürich empfiehlt seit September 2026, Katzenstreu aus Pflanzenfasern zu verwenden. Mineralisches Streu wie Bentonit oder Silikat bleibt nach der Kehrichtverbrennung als Schlacke zurück, im Kanton Zürich rund 9'000 Tonnen pro Jahr. Pflanzliches Streu verbrennt fast vollständig. Zur Medienmitteilung
Gilt die Empfehlung nur im Kanton Zürich?
Nein. Auch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) schreibt, dass Katzenstreu aus organischem Material den anderen Arten vorzuziehen ist. Die Empfehlung gilt damit für die ganze Schweiz.
Darf Katzenstreu in der Schweiz ins WC?
Nein. Laut BAFU ist die Entsorgung von Katzenstreu über das Abwasser ausdrücklich verboten. Das gilt auch für pflanzliches Streu wie TOFU. Gebrauchtes Streu gehört in den Hauskehricht.
Gehört pflanzliches Katzenstreu ins Grüngut oder auf den Kompost?
Nein. Wegen möglicher Krankheitserreger und Medikamentenrückstände gehört gebrauchtes Katzenstreu in der Schweiz immer in den Hauskehricht, auch wenn es aus Pflanzenfasern besteht.
Woraus besteht TOFU Katzenstreu?
TOFU besteht aus Erbsen- und Sojafasern, Maisstärke, Maismehl und Guarkernmehl. Dazu kommen Enzyme, die Uringeruch binden. TOFU enthält keinen Ton und kein Silikat.
Wie stelle ich von Bentonit auf pflanzliches Streu um?
Mische das neue Streu schrittweise unter das gewohnte: zuerst etwa ein Viertel, dann die Hälfte, dann drei Viertel, nach rund 10 Tagen nur noch TOFU. Zögert deine Katze, bleib ein paar Tage länger bei einer Mischung. Zur Anleitung
Ist pflanzliches Katzenstreu teurer?
Pro Liter meist ja. Bei TOFU reichen 3–5 cm Füllhöhe, und du nimmst nur die Klumpen heraus. Für eine Katze mit normal grossem Klo rechnen wir mit etwa 2 Beuteln im Monat.

Sebastian & Mathias
Gründer von LucyBalu
Aus München
für ganz Europa
Über 100.000 Kunden in ganz Europa leben mit LucyBalu
Seit 2019 gestalten wir Katzenmöbel, die in dein Zuhause passen – angefangen als Projekt für das Tierheim München.
4,6 / 5 aus 3.614 Bewertungen
-
Designed in München
Wir entwickeln jedes Produkt selbst – für das, was deine Katze braucht, und das, was dir gefällt.
-
30 Tage Rückgaberecht
Nimm dir 30 Tage Zeit. Unbenutzte Produkte kannst du in dieser Zeit zurückschicken.
-
Persönlich für dich da
Elli und Dario kümmern sich persönlich um deine Fragen. Du kannst auch in unseren Katzenladen nach München kommen.